07 - 2026|04|01 - Blogbeitrag
Sozialprojekt
im Kindergarten.
Gemeinsam Großes bewegen: Barrierefreiheit für Kinder in Freudenstadt.
Auf dem Gelände des Kindergartens der Martinskirche in Freudenstadt entsteht aktuell etwas ganz Besonderes: ein inklusiver Ort, an dem Kinder unabhängig von ihren Fähigkeiten zusammen spielen und lernen. Möglich macht das ein Sozialprojekt der STRABAG Direktion Baden-Württemberg, das wir mit unseren Maschinen unterstützen durften. Ein Projekt, das alle Kinder zusammenbringt und gleichzeitig den Nachwuchs im Baugewerbe fördert.
Ein Projekt mit Herz.
Der Kindergarten betreut derzeit vier Kinder mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Viele Familien wünschen sich für ihre Kinder einen inklusiven Alltag im Kindergarten. Genau hier setzt das Projekt an. Eine Erzieherin beschreibt es so: Für die Kinder selbst spielt das alles keine große Rolle – sie sehen keinen Unterschied. Sie spielen, lachen und sind einfach zusammen. Genau deshalb ist es so wichtig, die Umgebung so zu gestalten, dass sie den Spielplatz gemeinsam und ohne Einschränkungen nutzen können.
Dafür entstehen neue, barrierefreie Wege auf dem Außengelände, die alle Bereiche des Spielplatzes für jedes Kind zugänglich machen. Ein besonderes Highlight ist eine neue Schaukel, die durch Spendengelder der STRABAG Mitarbeitenden aus Baden-Württemberg finanziert wurde. Sie fördert gemeinsames Spielen aller Kinder und schafft einen Ort, an dem Inklusion ganz selbstverständlich gelebt wird.
Wenn Baustellen zu Lernorten werden.
Die Umsetzung liegt vollständig in den Händen von Auszubildenden. Drei angehende Straßenbauer:innen planen und realisieren die Maßnahme eigenständig. Begleitet werden sie dabei von Betriebsrat Michael Herold, der seit rund acht Jahren solche Sozialprojekte betreut, die mehrmals im Jahr durch Spendensammlungen im Unternehmen ermöglicht werden.
„Die Azubis müssen sich von Anfang bis Ende reindenken.“ Dabei steht kein Zeitdruck im Fokus, wie im normalen Baustellenalltag, sondern das effektive Lernen: Die Auszubildenden übernehmen Verantwortung, arbeiten im Team und können sich intensiv mit allen Arbeitsschritten auseinandersetzen. Für sie ist das Projekt weit mehr als eine Übung. „Das Schönste ist, wenn man später wieder vorbeifährt, man sieht, was man selbst geschaffen hat und den Nutzen dahinter erkennt“, so Michael. Es ist ein Gefühl von Stolz, das bleibt.
Mitten im Geschehen: Kinder erleben die Baustelle aus nächster Nähe.
Während die Azubis arbeiten, sind die Kinder oft ganz nah dran: Sie beobachten das Geschehen neugierig aus den Fenstern, verfolgen jede Bewegung der Maschinen und staunen über das, was auf ihrer zukünftigen Spielfläche entsteht. So entsteht ein Ort, an dem Kinder gemeinsam spielen, entdecken und ihre Umgebung erleben können. Barrierefrei und für alle zugänglich.
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