08 - 2026|04|27 - Blogbeitrag
Vom Azubi zum
Innungsbesten.
Vom Auszubildenden zum Innungsbesten – Robins Weg in den Beruf.
Der Schritt in eine Ausbildung ist oft die erste große Entscheidung: Was passt zu mir? Was macht mir wirklich Spaß? Und wo kann ich mich weiterentwickeln? Für Robin Keller war die Richtung schnell klar. Ein Beruf, der Technik greifbar macht – in der Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, wo Mechanik, Elektrik, Hydraulik und Pneumatik ineinandergreifen.
Heute steht am Ende dieses Weges eine besondere Auszeichnung: Bei der Freisprechungsfeier der Innung für Land- und Baumaschinentechnik Baden-Württemberg (ILBT) wurde Robin als Innungsbester 2026 ausgezeichnet. Er reiht sich damit in eine Entwicklung ein, die sich in den letzten Jahren leise, aber deutlich zeigt: Bereits 2024 und 2025 wurden zwei Auszubildende der HOCH Gruppe von der IHK als Berufsbesten ausgezeichnet. Drei Jahre, drei unterschiedliche Wege und jedes Mal ein Ergebnis, das zeigt, was möglich ist, wenn Ausbildung konsequent gelebt wird.
Wenn aus Herausforderung Fortschritt wird.
Der Einstieg beginnt mit einem intensiven Schuljahr, das die Basis legt. Danach folgt der Schritt in den Betrieb, wo die gelernte Theorie Schritt für Schritt greifbar wird. Gerade am Anfang gibt es Themen, die herausfordern. Bei Robin war es die Elektrik. Aufgaben, bei denen man sich reindenken muss, bei denen es nicht sofort eine Lösung gibt. Genau dort entstehen der größte Fortschritt und echte Entwicklung. Und dann kommt dieser Moment, in dem man merkt: Man bekommt es selbst hin.
Was diesen Weg besonders macht, ist die Art, wie gelernt wird.
Von Anfang an geht es darum, Dinge selbst auszuprobieren, Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen und dabei zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Mit jeder Aufgabe wächst die Erfahrung und mit ihr das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ein zentraler Bestandteil dabei: die Fehlersuche. Nicht einfach Lösungen übernehmen, sondern Ursachen finden. Verstehen, warum etwas nicht funktioniert und es dann besser machen. Begleitet wird das durch Ausbilder, die genau hinschauen, unterstützen und gleichzeitig fordern. Inhalte werden nicht nur vermittelt, sondern direkt in der Praxis umgesetzt.
Ein Team, das den Rücken stärkt und mitzieht.
Neben dem Fachlichen bleibt vor allem eines: das Miteinander. Während der Ausbildung hat Robin besonders den Teamgedanken erlebt. Kollegen, die ihr Wissen weitergeben. Die unterstützen, wenn es darauf ankommt. Und die gleichzeitig erwarten, dass man seinen eigenen Weg geht. Diese Mischung aus Hilfsbereitschaft und Vertrauen sorgt dafür, dass man nicht stehen bleibt – sondern sich entwickelt. Dass Robin seine Ausbildung als Innungsbester abgeschlossen hat, ist am Ende das Ergebnis aus vielen dieser Erfahrungen: Einsatz, Eigeninitiative und die Bereitschaft, dranzubleiben – kombiniert mit einem Umfeld, das genau das möglich macht.
Geprägt und begleitet wird dieser Weg maßgeblich durch Alexander Braun, Ausbilder und Werkstattleiter. Sein Ansatz ist klar: Auszubildende sollen nicht nur mitarbeiten, sondern verstehen, wie Technik funktioniert. „Wer den Fehler selbst findet, behält die Lösung – genau darum geht es in der Ausbildung“, beschreibt er seinen Anspruch. Dabei sorgt er dafür, dass Theorie und Praxis eng verzahnt sind und Auszubildende früh eigenständig arbeiten können. Wer sich weiterentwickelt, bekommt die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen – und daran zu wachsen.
Und was bleibt?
Für Robin bleiben prägende Erfolgserlebnisse und wertvolle Erfahrungen – und am Ende das, was wirklich zählt: Maschinen wieder zum Laufen zu bringen, Zusammenhänge zu verstehen und sicher zu wissen, worauf es ankommt. Und sich dabei auf das eigene Können verlassen zu können. Für Robin hat sich dieser Weg ausgezahlt.
Und vielleicht beginnt dein Weg genau hier.
Beitrag teilen.
Hat Dir unser Beitrag gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Du ihn fleißig teilst.